Echo

Zeitungsartikel  WAZ vom 29.1.2018

 

Echo von Anette F.

„Schenke dir einen liebevollen Blick!“

In dieser ermutigen Aufforderung Pias, während der Asana-Praxis die Grenzen des Körpers wahrzunehmen, sie zu achten und liebevoll anzunehmen, begegnen sich für mich Yoga und das Christentum. Weil Gott mich liebt, mich so annimmt wie ich bin, kann ich mit meiner Begrenztheit gelassen umgehen. Die befreiende Wirkung der Gnade Gottes ist für mich in jeder Yoga-Stunde erfahrbar. Gerade dann, wenn mir das Atmen oder die Übungen mal wieder nicht gelingen mögen, halte ich inne und betrachte mich mit einem liebevollen Blick. Eine innere Ruhe und Zufriedenheit breiten sich aus. So erlebe ich in jeder christlichen Yoga-Stunde die Liebe Gottes, die mich jedes mal ein klein wenig mehr heil und ganz macht. Und nicht genug: Dieses Gefühl von innerer Ausgeglichenheit und Zufriedenheit nehme ich mit in meinen Alltag und versuche mich so oft wie es geht, daran zu erinnern.